Die FNP hat vor der Kommunalwahl am 15.03.2026 eine Umfrage bei den Spitzenkandidaten der größeren Fraktionen im Ortsbeirat 4 gemacht. Vier Fragen, vier Antworten. Hier die Antworten unserer Spitzenkandidatin, Eva Thiem.
1. Warum treten Sie an?
Ich trete zur Wahl an, um die Stadtteile Bornheim und Ostend noch lebenswerter zu machen. Als Ortsbeirätin habe ich einen guten Kontakt zu den Menschen im Ortsbezirk – und umgekehrt. In der zu Ende gehenden Wahlperiode habe ich etliche Anliegen der Bürger*innen aufgegriffen. Das möchte ich gerne weiterführen.
2. Warum soll man ausgerechnet Sie wählen?
Die Ortsbeiräte zeichnen sich durch die Nähe zu den Bürger*innen aus. Den Auftrag, die Perspektive der Stadtteile und ihrer Bewohner*innen in die Stadtpolitik einzubringen, nehme ich ernst. Und entsprechende Initiativen versuche ich mit aller Kraft und meinen Fraktionskolleg*innen und anderen Ortsbeiräten durchzusetzen.
3. Was ist das drängendste Problem im Ortsbezirk 4?
Das „eine“ Problem gibt es nicht. Aus Sicht der Bewohner dürften das einige Themen sein: die hohen Mieten, die Mobilität aus den unterschiedlichen Blickwinkeln von Autofahrern, Radfahrern und Fußgängern, die Belastungen für Bornheim durch den Ausbau der A 661. Und draußen zu wenig Platz und zu wenig Grün, um nur einige zu nennen. Ein häufig geäußerter Wunsch ist die Umgestaltung der Berger Straße hin zu mehr Flaniermeile und weniger Blech.
4. Wie wollen Sie es lösen?
Mit neuen Ideen und stoischer Geduld. Gegen die A 661 hilft die Einhausung von der Friedberger Landstraße bis über die Seckbacher Landstraße hinaus. Außerdem werden wir so lange Anträge schreiben und Gespräche führen, bis sich die Situation auf der Berger Straße gebessert hat. Dies gilt im Übrigen auch für alle anderen Themen.
Foto: Katrin Probst